Übergang 4/5

 
Endlich auf dem Gymnasium – der erste Schultag!
Die Aufregung ist groß, wenn der erste Schultag naht. Viele drängende Fragen werden nun endlich geklärt: Wer ist meine neue Klassenlehrerin? Oder ist es ein Lehrer? Wer wird mit mir die nächsten Jahre in der Klasse sein? Werde ich mich wohl fühlen? Auch Freundinnen und Freunde finden?
 
Jedes Kind soll sich so schnell wie möglich eingewöhnen, daher beginnt die Schulzeit in der Liebigschule mit einer gemeinsamen Woche mit der neuen Klassenlehrerin oder dem neuen Klassenlehrer. Es wird zusammen gespielt und bereits ein erster Ausflug gemacht, so dass alle sich kennen lernen und sich schon bald keiner mehr fremd fühlt. Dazu tragen auch die Paten bei, die jeder Klasse direkt bei der Einschulung zur Seite gestellt werden. Sie machen die Neuankömmlinge in der ersten Woche mit dem Schulgelände vertraut, beantworten alle Fragen und sind in der ersten Zeit auch Anlaufstelle in den großen Pausen.
 
Wie sieht der Stundenplan aus?
Die Liebigschule hat sich für G9 entschieden, daher gibt es in der 5. Klassenstufe mit 29 Wochenstunden zwar einen vollen Stundenplan, aber keinen Nachmittagsunterricht. Alle Kinder sind aber auch am Nachmittag in der Schule willkommen: Sie können nach dem Mittagessen in der Mensa oder der Cafeteria am breit gefächerten Ganztagsangebot teil-nehmen und beispielsweise im Zirkus Seifenblase, in der Bienen-AG oder der Tierpflege-AG aktiv werden. Auch in der Hausaufgabenbetreuung, den verschiedenen Lernwerkstätten oder der Schülerbibliothek können die Kinder sich am Nachmittag aufhalten.
 
Der Unterricht ist vorwiegend in Doppelstunden organisiert; durch diese Form der Rhythmisierung erfährt der Schultag eine Beruhigung, die allen zugute kommt. Ihren Stundenplan erhalten die Fünftklässler in der ersten Schulwoche durch die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer. Der reguläre Unterricht, der auch eine wöchentliche Klassenlehrerstunde sowie eine Methodenstunde umfasst, startet dann in der zweiten Schulwoche.
 
Methodenstunde 
Ziel der wöchentlichen Methodenstunde ist die Schülerinnen und Schüler mit grundlegenden Strategien zur Organisation des Schulalltags vertraut zu machen. Zu den Schwerpunkten gehört nicht nur die Gestaltung des heimischen Arbeitsplatzes sowie des Hausaufgabenheftes, sondern auch das richtige Zeitmanagement, das „Lernen lernen" und das Präsen-tieren.
Was braucht mein Kind für den Unterricht?
 
Innerhalb der ersten Schulwoche informiert die Klassenleitung die neuen Fünftklässler über das Material, das für den Fachunterricht benötigt wird. Eine Materialliste ermöglicht den Eltern die rechtzeitige Besorgung der erforderlichen Ausrüstung.
 
Essensangebot in der Liebigschule
Egal ob nach Schulschluss oder zwischen Unterricht und Ganztagsangebot: Liebigschüler und -schülerinnen können täglich in der gestaffelten Mittagspause nicht nur in den zwei Mensas ihr Essen einnehmen, sondern auch in der Cafeteria, wo sie ein wechselndes Angebot erwartet. Weitere Informationen sowie die Anmeldung zum Mensaservice finden Sie im Bereich "Organisatorisches".
 
Was können wir Eltern für unser Kind tun?
Bleiben Sie gelassen und blicken Sie der Zukunft positiv entgegen! Damit stärken Sie Ihr Kind. Die neuen Anforderungen fachlicher Art, aber auch das große, unbekannte Schulgelände und der Umgang mit den vielen neuen Mitschülerinnen und Mitschülern sowie den zahlreichen Lehrkräfte stellt für die Fünftklässler eine wahre Herausforderung dar. Nicht selten entsprechen dann auch die ersten Ergebnisse nicht unbedingt dem gewohnten Notenbild von der Grundschule. Geben Sie ihrem Kind Zeit, sich in der neuen Schule einzuleben und sich auf die veränderten Anforderungen einzustellen. Je nach Charakter wird dies dem einen schneller gelingen als dem anderen, denn jeder Mensch hat sein eigenes Tempo. Nicht von ungefähr gibt es die zweijährige Orientierungsphase in der Klasse 5 und 6.
 
Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie zunächst gemeinsam darauf achten, dass die Materialien stets vollständig sind, der Ranzen am Vorabend gepackt und die Hausaufgaben erledigt. Bald sollte das Kind dann aber selbst die Verantwortung dafür übernehmen.
 
Und noch eine Bitte an Sie: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich nicht zu oft und lange mit elektronischen Medien beschäftigt – insbesondere nicht vor dem Schlafengehen, damit dies dem Lernerfolg nicht im Wege steht.
 
Helfen Sie Ihrem Kind, indem Sie selbst zuversichtlich bleiben, ihm Vertrauen schenken und besonders in den ersten Wochen Zeit haben, ihm zuzuhören.