Internationale Betriebspraktika

FAQs

    • Kann ich auch mein Praktikum im Ausland absolvieren?
      Ja, dies ist grundsätzlich möglich. Dies muss jedoch bei der Schulleitung beantragt und über den Fachlehrer / Tutor eingereicht werden. Aus dem Antrag muss begründet hervorgehen, warum das Praktikum im Ausland stattfinden soll, eine Bestätigung des dann betreuenden Betriebs und dass sowohl Unterkunft als auch Transfer sichergestellt sind. Eine Vorlage für einen Antrag findest Du im jeweiligen Downloadbereich.

    • Werden Reisekosten für Betriebspraktika im Ausland erstattet?
      Nein, hier besteht kein Anspruch.

    • Wie ist der Versicherungsschutz bei einem internationalen Betriebspraktikum geregelt?
      Der Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz ist in gleichem Maße wie bei einem in Hessen durchgeführten Praktikum gewährleistet, sodenn das Praktikum in einem EU-Land durchgeführt wird. Bei Ländern außerhalb der EU hat die BRD einzelne Abkommen über soziale Sicherheit, diese sind einzeln von den Praktikanten zu überprüfen. Falls dies der Fall ist, übernehmen die Träger der örtlichen Sozialversicherung Sachleistungen auf Kosten der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung.
      Der private Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird dringend empfohlen.

 

  

Internationales Betriebspraktikum in Grenoble

Schon seit 1997 können Liebigschülerinnen und-schüler ihr Betriebspraktikum dank Frau Barbara Davidson in Grenoble absolvieren. Bis zur Einführung von G8 kamen die Praktikantinnen und Praktikanten alle aus der bilingualen Klasse der Jahrgangsstufe 10. Seit 2013 wird der dreiwöchige Aufenthalt in Grenoble ausschließlich für Schülerinnen und Schüler der Q1/Q2 angeboten.


Jeden Januar können bis zu 15 interessierte Schülerinnen und Schüler dieser Stufe aus einer Anzahl von Praktikumsplätzen ihren Wunschplatz aussuchen und drei Wochen am Rande der französischen Alpen in der Regionalhauptstadt Grenoble begleitet von einer Lehrkraft hautnah die französische Berufswelt kennen lernen. Die einzige Bedingung: auch in der Q-Phase weiterhin das Fach Französisch im Grund-oder Leistungskurs zu belegen.


Zu unseren Praktikumsbetrieben zählen natürlich etliche der für die Region berühmten Chocolateries und Pâtisseries, aber auch Kinderkrippen, Hotels verschiedenster Kategorien, ein Sportgeschäft, eine Tierarztpraxis, ein kreatives Schneideratelier, ein Altenheim sowie mehrere Buchhandlungen, darunter eine Comicbuchhandlung. Wir bemühen uns ebenfalls auf Wunsch der Praktikanten, Stellen in anderen Bereichen zu akquirieren, was aufgrund der langjährigen Kontakte häufig gelingt.


Das Grenoble-Praktikum ist jedoch nicht nur wegen der Gelegenheit, ins französische Berufsleben zu schnuppern oder seine französischen Sprachkenntnisse zu verbessern, für die meisten Teilnehmer ein echtes Highlight ihrer Schulzeit. Die Gruppe ist gemeinsam in einem gemütlichen Familienhotel in Zentrumsnähe untergebracht und lebt drei Wochen zusammen, wozu auch die Vorbereitung, Herstellung und Einnahme des gemeinsamen Abendessens gehört. Mindestens an einem Wochenende nutzen viele die Möglichkeit zum Skifahren oder zu anderen sportlichen Tätigkeiten. Auch bietet die Universitätsstadt Grenoble gerade jungen Menschen viele interessante kulturelle Aktivitäten.
Weitere Informationen zum Betriebspraktikum allgemein finden Sie unter Profil -> Berufs- und Studienorientierung -> Betriebspraktikum Q1/Q2.

 


Am 16.Januar sind wir für drei Wochen zum Schülerpraktikum nach Grenoble in den französischen Alpen gefahren. Wir sind zwölf Schülerinnen und Schüler aus der Q2, die in Hotels, Buchhandlungen, einem Altersheim, einem Sportgeschäft, einem kreativen Schneideratelier sowie in einer Kinderkrippe unser Praktikum absolviert haben. Obwohl unsere Arbeitszeiten sehr verschieden waren, aßen wir mittags meistens gemeinsam in der Universitätsmensa, wobei die dort gemeinsam verbrachte Zeit besser war als das Essen. Am Wochenende hatten wir die Möglichkeit, Grenoble samt Umgebung zu erkunden, das heißt vor allem die Innenstadt, aber auch den Hausberg, die Bastille. Außerdem gab es viele Einkaufsmöglichkeiten sowohl im Einkaufszentrum Grand Place als auch in der verwinkelten Fußgängerzone in der Innenstadt. Viele Bistrots, z.B. unseren Lieblingskebab „Mazlum" und die Crêperie „La Célia" konnten wir entdecken. Auch in unserem Hotel „Le Trianon" haben wir uns sehr wohl gefühlt, da wir abends viel Zeit miteinander verbrachten und morgens das gemeinsame Frühstück genießen konnten. Wir haben uns untereinander gut verstanden, obwohl wir aus verschiedenen Kursen kamen. Als Gruppe haben wir viel zusammen unternommen, wobei die Lehrer immer ansprechbar waren, wir aber trotzdem selbstständig sein konnten. Für uns alle war es eine schöne Zeit, in der wir unser Französisch deutlich verbessern und viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnten und das französische Alltags-und Berufsleben kennen gelernt haben.

Französisch LK Q2