Internationale Betriebspraktika

  • Kann ich auch mein Praktikum im Ausland absolvieren?
    Ja, dies ist grundsätzlich möglich. Dies muss jedoch bei der Schulleitung beantragt und über den Fachlehrer / Tutor eingereicht werden. Aus dem Antrag muss begründet hervorgehen, warum das Praktikum im Ausland stattfinden soll, eine Bestätigung des dann betreuenden Betriebs und dass sowohl Unterkunft als auch Transfer sichergestellt sind. Eine Vorlage für einen Antrag findest Du im jeweiligen Downloadbereich.

  • Was muss ich tun, um am internationalen Betriebspraktikum in Grenoble teilzunehmen?
    Hier ist Frau Bröker Ansprechpartnerin und wird die Informationen zu einem passenden Zeitpunkt kommunizieren.

  • Werden Reisekosten für Betriebspraktika im Ausland erstattet?
    Nein, hier besteht kein Anspruch.

  • Wie ist der Versicherungsschutz bei einem internationalen Betriebspraktikum geregelt?
    Der Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz ist in gleichem Maße wie bei einem in Hessen durchgeführten Praktikum gewährleistet, sodenn das Praktikum in einem EU-Land durchgeführt wird. Bei Ländern außerhalb der EU hat die BRD einzelne Abkommen über soziale Sicherheit, diese sind einzeln von den Praktikanten zu überprüfen. Falls dies der Fall ist, übernehmen die Träger der örtlichen Sozialversicherung Sachleistungen auf Kosten der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung.
    Der private Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird dringend empfohlen.

 

 

Am 16.Januar sind wir für drei Wochen zum Schülerpraktikum nach Grenoble in den französischen Alpen gefahren. Wir sind zwölf Schülerinnen und Schüler aus der Q2, die in Hotels, Buchhandlungen, einem Altersheim, einem Sportgeschäft, einem kreativen Schneideratelier sowie in einer Kinderkrippe unser Praktikum absolviert haben. Obwohl unsere Arbeitszeiten sehr verschieden waren, aßen wir mittags meistens gemeinsam in der Universitätsmensa, wobei die dort gemeinsam verbrachte Zeit besser war als das Essen. Am Wochenende hatten wir die Möglichkeit, Grenoble samt Umgebung zu erkunden, das heißt vor allem die Innenstadt, aber auch den Hausberg, die Bastille. Außerdem gab es viele Einkaufsmöglichkeiten sowohl im Einkaufszentrum Grand Place als auch in der verwinkelten Fußgängerzone in der Innenstadt. Viele Bistrots, z.B. unseren Lieblingskebab „Mazlum" und die Crêperie „La Célia" konnten wir entdecken. Auch in unserem Hotel „Le Trianon" haben wir uns sehr wohl gefühlt, da wir abends viel Zeit miteinander verbrachten und morgens das gemeinsame Frühstück genießen konnten. Wir haben uns untereinander gut verstanden, obwohl wir aus verschiedenen Kursen kamen. Als Gruppe haben wir viel zusammen unternommen, wobei die Lehrer immer ansprechbar waren, wir aber trotzdem selbstständig sein konnten. Für uns alle war es eine schöne Zeit, in der wir unser Französisch deutlich verbessern und viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnten und das französische Alltags-und Berufsleben kennen gelernt haben.

Französisch LK Q2