Im November 2018 startete der Israel-Wettbewerb des israelischen Generalkonsulates in Frankfurt am Main, an dem neben der Ernst Reuter und der Helmholzschule unter anderem auch die Liebigschule teilgenommen hat. Jeweils vier Gruppen á vier Schülerinnen und Schülern befassten sich zwischen November bis Februar intensiv mit ihrem Blick auf das jüdische Leben in Frankfurt und drückten ihre individuelle Perspektive durch Plakate, Fotografien, Blogs oder Start Up-Konzepte aus.

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Die Ideen der Schülerinnen und Schüler wurde von Mentorinnen und Mentoren begleitet, die beim Sammeln, Brainstormen und der kreativen Umsetzung mit Tat und Kraft den Schülerinnen und Schülern zur Seite standen. Im Februar konnten drei Siegergruppen gekürt werden, die ihre Ergebnisse zudem am 29.05.2019 am 7. Deutsch-Israelischen Freundschaftstag am Römer präsentierten.
Als Gewinn sollten die drei Siegergruppen der drei Schulen, die an dem Wettbewerb teilgenommen hatten, eine Woche nach Israel reisen.

Und tatsächlich stand die Reise in das Heilige Land in den Nahen Osten bevor.

Am 11.06.2019 reisten wir gemeinsam nach Tel Aviv und checkten in dem charmanten Abraham Hostel nahe der Rotschildallee ein. Am kommenden Tag folgte eine informative Tour durch die Altstadt Tel Avivs, über den Flohmarkt vorbei an bedeutenden Bauhausgebäuden und durch das beliebte Künstlerviertel Neve Tzedek bis hin zur 25 kilometerlangen Strandpromenade.

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Donnerstags reisten wir mit einem Bus in das religiös-spannende Jerusalem und besuchten die Heiligen Stätten, wie die Klagemauer, die Viva della Rosa und die Grabeskirche. Anschließend konnten wir an einer berührenden und eindrucksvollen Führung durch das Holocaustdenkmal und Museum Yad Vashem teilnehmen und uns mit der Erinnerungskultur des jüdischen Volkes befassen.

Es folgten weitere bunte und aufregende Tage in der facettenreichen Küstenstadt Tel Aviv und wir sammelten Impressionen bei kurzen Einblicken in die Gay Pride Parade, die Essenskultur und generell die herzlichen und kreativen Menschen, die diese Stadt bewohnen und beleben. Ein weiterer Trip nach Haifa zu den Bahai Gärten schloss sich zudem an.

Unser Guide fasste das Verhältnis der drei Städte, die wir in der kurzen Zeit besuchen konnten, folgendermaßen zusammen:

„In Haifa wird gearbeitet, in Jerusalem wird gebetet und in Tel Aviv wird gefeiert.“

Und unbestritten ist da was Wahres dran!

Wir hoffen, dass diese Reise und die Erfahrungen, die wir sammeln konnten, ein Fundament bilden, um eine intensive und nachhaltige Beziehung nach Tel Aviv aufzubauen.

Christiane Krutzig