Die Klasse 6B hat im Erdkunde-Unterricht den schulinternen Wettbewerb „HINSEHEN STATT WEGSEHEN“ entworfen. Dabei ging es darum auf die massive Umweltverschmutzung durch kopflos weggeworfenen oder illegal entsorgten Müll aufmerksam zu machen. Die Schüler*innen sollten dabei „bewusst hinsehen“ und Fotos machen, die sie auf ihr Klassen-Padlet hochgeladen haben. Jedes Bild ergab einen Punkt. Extrapunkte konnten durch selbst durchgeführte Müll-Sammelaktionen oder total absurde Müllfunde gemacht werden.

Mit über 140 Fotos und Müll-Sammelaktionen hat die Klasse 5A unter der Klassenleitung von Frau Castrinakis den Wettbewerb mit großem Abstand gewonnen. Den zweiten Platz belegte die Klasse 6E mit etwas über 60 Fotos von Müll. Die Klasse 5C erreichte mit ca. 30 Müllfotos den dritten Platz.
Die Preise für diese ersten drei Plätze wurden dankenswerterweise vom Liebigschulverein gesponsert, vielen Dank dafür!

„HINSEHEN STATT WEGSEHEN“ auf europäischer Ebene

Plastikmüll, der in die Umwelt geworfen wird, landet in letzter Instanz immer in den Weltmeeren und reichert sich aktuell dort jedes Jahr mit ca. 8 Millionen Tonnen an. Davon stammen ca. 70% aus dem Inland, also auch aus Frankfurt.

Hinsehen1          Hinsehen2

Da es sich hierbei aber nicht um ein lokales Problem in Frankfurt handelt, wollen wir das Projekt auf die europäische Ebene anheben. Dazu könnt ihr gerne in den Ferien weiter „aktiv hinsehen“ und unter dem QR Code Bilder von Müllfunden aus ganz Europa auf ein Padlet hochladen. Dort könnt ihr dann eure Müllfotos auf einer Karte einem Ort in Europa und sogar Weltweit zuordnen. Auf diese Weise können wir mit Sicherheit ein eindrucksvolles Bild der Vermüllung der Landschaften in Europa erzeugen. Denn dieser Ist-Zustand MUSS sich ändern.

Hinsehen QRCode min

Hier gehts zum Padlet „HINSEHEN STATT WEGSEHEN“

Ladet euch das Bild des QR-Codes einfach runter oder macht ein Foto davon. So habt ihr es immer dabei und könnt jederzeit Bilder von Müllfunden hochladen. Bitte ladet aber keine Bilder, auf denen Ihr oder andere Personen zu sehen sind, hoch.

Daniel Hack, 12.07.2021