• Latein, Sprache der Römer, die von 500 v. Chr. bis 500 n. Chr. den Mittelmeerraum beherrschten und uns faszinierende Zeugnisse ihrer Hochkultur hinterließen (Theater, Tempel, Straßen, Literatur ...), ist heute eine Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.
  • Trotzdem begegnet uns diese Sprache täglich auf Schritt und Tritt!
  • Bis heute kann man den lateinischen Einfluss im ehemaligen Gebiet des Römischen Reiches, in den sog. romanischen Sprachen, entdecken.
Latein Italienisch Spanisch Französisch Englisch latein08
portus
repetere
flos
populus
libertas
terribilis
hora
porto
ripetere
flore
popolo
libertà
terribile
ora
 puerto
repetir
flor
pueblo
libertad
terrible
hora
 port
répéter
fleur
peuple
liberté
terrible
heure
port
repeat
flower
people
liberty
terrible
hour
  • Kenntnisse in einer der modernen Sprachen erleichtert daher das Erlernen des Lateinischen, das Lateinische unterstützt aber auch das Lernen der romanischen Sprachen.
  • Anders als bei den modernen Fremdsprachen kommt es bei Latein nicht darauf an, die Sprache so zu lernen, dass man sie sprechen kann, sondern dass man die lateinischen Texte lesen und verstehen kann. Dazu ist es notwendig, die Grammatik, den Wortschatz und die lateinische Satzstruktur kennen zu lernen und auf den Text anzuwenden. Gerade auch Schüler, die Schwierigkeiten mit der Aussprache und dem aktiven Sprechen haben, können im Lateinunterricht positive Erfahrungen mit Sprache machen.
  • Die lateinische Grammatik hat System und zwingt zu systematischem und effektivem Lernen.
  • Mit Latein trainiert man zugleich die eigene Muttersprache. Das Übersetzen lateinischer Texte zwingt dazu, geeignete Wörter und Ausdrücke zu suchen, sie zu prüfen und auszuwählen. So kann man sprachliche Beweglichkeit und Sicherheit im Ausdruck üben.
  • Viele Lehn- und Fremdwörter kommen aus dem Lateinischen.
Plenum

importieren

aggressiv

Frequenz

Prosit

etc. 

von

von

von

von

von

von

plenum

importare

aggredi

frequentia

prosit

et cetera

voll

einführen

angreifen

Häufigkeit

es möge nützen

und so weiter

  • Römische Schriftsteller, wie z.B. Cicero, Seneca, Ovid, haben sich über viele Dinge Gedanken gemacht. Die Gedanken der römischen Schriftsteller geben Anregungen, selbstständig eine eigene Antwort auf Fragen wie „Was ist die beste Verfassung?", „Was ist Freundschaft?", „Gibt es einen gerechten Krieg?", „Was ist der Tod?", „Was ist Liebe?" zu finden.
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             Cicero Seneca                     Ovid
  • Die römische Kultur bildet eine wichtige kulturelle und geistige Grundlage Europas: Die romanischen Sprachen und das römische Recht sind Zeugnisse davon, aber auch moderne Literatur, Musik, Kunst und Architektur nehmen immer wieder Bezug zur römischen Antike.
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