Fachbereich III

Vom 3.10.-6.10.2017 besuchten 17 Neuntklässlerinnen und Neuntklässler der WU-Kurse Naturwissenschaften gemeinsam mit Frau Podesta und Herrn Gempf das Deutsche Museum in München. Neben einem Workshop im DNA-Labor, einer Stickstoffvorführung und der Präsentation eines Ausstellungsstücks standen ein Besuch bei MAN und ein Workout in der Kletterhalle des DAV auf dem Programm.

 

Am Donnerstag, dem 05. Februar 2015, sind wir, der Physik-LK Q4 von Frau Dr. Spielberger, zum GSI Helmholtzzentrum nach Darmstadt gefahren. Nach einer kurzen Einführung haben wir zunächst in Zweier-Gruppen Experimente zum Thema radioaktive Strahlung durchgeführt. Anschließend wurde uns die Nebelkammer gezeigt, welche wir sehr beeindruckend und schön fanden. Nach einer stärkenden Mittagspause in der Mensa wurden wir durch das Gelände der GSI geführt und haben die Beschleunigeranlage UNILAC und SIS gesehen.

 


Wir haben an diesem Tag viel über die Anwendung schneller schwerer Teilchen in der Grundlagenforschung erfahren, sowie deren praktischer Nutzung beispielsweise bei der Behandlung von Tumorerkrankungen.
Alles in allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher Tag. Ein Besuch bei der GSI ist sehr zu empfehlen !

 
Ist das Auto der Zukunft elektrisch? Wenn ja - welche Folgen hätte das für unsere Gesellschaft und wie sähe überhaupt eine konkrete technische Umsetzung aus? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler des Physik Leistungskurses Q2 im Rahmen der von der Johann Wolfgang Goethe-Universität organisierten "Week of Science". Zu einer vollständigen Erfassung des Forschungsgebiets "Elektroauto" reicht die rein naturwissenschaftliche Betrachtung aus Sicht von Physikern und Chemikern nicht aus. Vielmehr bedarf es der Zusammenarbeit von Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften, um das Elektroauto zu verstehen. Dies vermittelte uns der Vizepräsident der Goetheuniversität in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung.
 
 
Die Besonderheit der unter dem Motto "Mobilität bewegt junge Köpfe" stehenden Veranstaltung war, dass besonders viel Wert auf das eigenständige Arbeiten der Schüler gelegt wurde. Demnach teilten wir uns gleich im Anschluss an die Eröffnungsrede auf, um uns dem ersten Themenblock des Tages zu widmen - der soziologischen Betrachtung des Elektroautos.
 
 
Mit Hilfe der sozialwissenschaftlichen Methoden des Fragebogen und der Expertenbefragung ermittelten wir ebenso die Marktchancen und Benutzergruppen von Elektroautos, wie auch mögliche Gründe für die in der Gesellschaft verbreitete Ablehnung von Elektroautos. Wir kamen zu dem Schluss, dass Elektroautos aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit und der niedrigen Betriebskosten eine ernstzunehmende alternative zu Autos mit Verbrennungsmotoren darstellen, insbesondere wenn Verbesserungen an der Akkukapazität und der Ladeinfrastruktur vorgenommen werden.
Am Nachmittag beschäftigten wir uns dann mit den zwei wesentlichen Bestandteilen des Elektroautos, Akkumulator und Elektromotor.
 
 
Bei den heutigen Elektroautos finden vor allem Lithiumionenakkumulatoren Verwendung. Diese Akkus besitzen eine hohe Energiedicht und kommen in unterschiedlichsten Varianten vor. Nach einem Raumwechsel in das Chemielabor und einer kurzen Einführung über das allgemeine Funktionsprinzip eines Akkumulators, bauten wir, aufgeteilt in zweier Gruppen, unseren jeweils eigenen Lithiumionenakkumulator zusammen. Im Rahmen des Experiments betrieben wir mit unseren eigenen Akkus einen kleinen Elektromotor und nahmen Messungen zur Bestimmung des Spannungsabfalls vor.
 
 
Im Physikraum untersuchten wir die Funktionsweise von Elektromotoren. Neben dem Zusammenbauen eines eigenen Bürstenmotors führten wir in Kleingruppen mehrere Experimente zum Synchronmotor- wie er in Zügen und eben auch in Elektroautos Verwendung findet - durch.
 
 
Insgesamt war der Tag sehr abwechslungsreich und interessant, wobei das Selberbauen des Lithiumionenakkumulators und des Bürstenmotors besonders Spaß gemacht haben.
 
Verfasser: Philipp Brokof

Am Donnerstag, den 15. Februar 2018 haben wir, der Q4-Physik LK von Frau Dr. Küber und der Q4-Physik GK von Frau Dr. Spielberger das Schülerphysiklabor EXPERT an der Goethe-Universität am Riedberg besucht. Geplant war ein Schülerlabortag zum Thema Radioaktivität und Messtechnik.

Die SATURDAY MORNING PHYSICS sind Physik Vorlesungen für Schüler und Schülerinnen, welche in Darmstadt an der Technischen Universität stattfinden.
SATURDAY MORNING PHYSICS findet sechs mal, Samstagmorgens von 9.00 bis 12.00 Uhr statt, zu der alle Schüler und Lehrer eingeladen sind, die Interesse haben (und sich angemeldet haben).
Dabei beschäftigt sich SATURDAY MORNING PHYSICS jedes Jahr mit einem neuem interessanten Themen: Das Thema 2015 war Licht.
Eine typische SatMorPhy-Vorlesung beginnt zuerst mit einem ein-stündigen Vortrag (der aber auch gerne mal etwas länger dauert). Danach ist eine halbe Stunde Diskussion, eine halbe Stunde Kaffeepause,mit Keksen , und danach noch ein individuelles Thema, wie zum Beispiel Experimente oder die Besichtigung von Forschungsanlagen.
Das mag sich jetzt vielleicht sehr streberhaft anhören, aber es ist trotz der Schwierigkeit der Themen echt sehr interessant. Außerdem gibt es für jeden, der an allen Samstage da war, die Möglichkeit etwas zu gewinnen und ein Diplom.
 
Hier noch ein Bild von unserem Besuch an der GSI mit unserer Physiklehrerin Frau Dr. Küber, die uns für die Teilnahme an der Satmorphy motiviert hat, in der ersten Reihe.
 satmorphy
Artikel von Vicent Menke & Emil Siahpous