Fachbereich I

Der deutsch-französische Tag

Zu den Feierlichkeiten des deutsch-französischen Tages haben sich die Liebigschule, die Ziehenschule und das Lycée Franҫais Victor Hugo zusammengeschlossen und einige Aktivitäten vorbereitet. Darunter ein Treffen mit Junior Nzita, einem ehemaligen Kindersoldaten, zu dem mein Französisch-Kurs sowie Schüler des Lycée Franҫais eingeladen wurden. In der Ziehenschule nahmen wir dann an einer Präsentation von Junior Nzita teil, in der er uns von seiner Vergangenheit erzählte. Er ließ Ausschnitte seines Buches über seine Kindheit im Kongo vorlesen. Wir erfuhren, dass sein Leben sich mit 12 Jahren veränderte, als er und andere Kinder aus seinem Internat entführt wurden, um Kindersoldaten zu werden. Diese erzwungene Arbeit dauerte 10 Jahre. Doch auch nach dieser Zeit galten ehemalige Kindersoldaten als Kriminelle. Junior Nzita hat sein Leben selbst in die Hand genommen, indem er sich selbst vergeben hat und so viel wie möglich Kindern seines Heimatlandes hilft. Nach seiner Rede durften wir ihm Fragen stellen und ein wenig mit ihm reden. Junior Nzita führte uns das Glück vor Augen, das wir haben, eine Bildung zu erhalten, zur Schule gehen, studieren und eine Zukunft aufbauen zu können. Er hat uns gelehrt, niemals die Hoffnung zu verlieren. Es gab aber auch andere Aktivitäten für die Schüler der 6d/e, die zusammen mit Schülern ihres Alters aus der Ziehenschule und des Lycée Franҫais V. Hugo an einem Kunst- und Theater-Projekt gearbeitet haben.

 

La journée franco-allemande

Le 22 janvier 2016, la Liebigschule a célébré la journée franco-allemande avec le Lycée Franҫais Victor Hugo et la Ziehenschule. Pour cette occasion, la Ziehenschule a invité le Lycée Franҫais, mais également notre cours de franҫais pour assister à une présentation. Nous avons pu rencontrer Junior Nzita, un ancien enfant-soldat, qui nous a parlé de son passé. Il a laissé des élèves lire de son livre, qu'il a lui-même écrit. Nous avons appris, que sa vie a changé à l'âge de 12 ans, quand lui et d'autres camérades de son internat ont été enlevés pour devenir des enfants-soldats. Ce travail obligé a duré 10 ans. Même après ce temps, les anciens enfants-soldats étaient considérés comme des criminels. Junior Nzita a pris sa vie en main, en se pardonnant lui-même et aide aujourd'hui le plus d'enfants possible, particulièrement au Congo, le pays où s'est déroulé son enfance. Pour cela il tient entre autre des discours et partage ses sentiments et ce qu'il a vécu. C'est pendant sa présentation, que beaucoup d'élèves se sont rendu compte de la chance qu'ils avaient d'avoir une éducation, de pouvoir aller à l'école, au lycée et d'étudier. Junior Nzita nous a appris à ne jamais perdre l'espoir. D'ailleurs nous avons eu le plaisir de lui poser des questions et de discuter un peu avec lui. Il y avait aussi d'autres activitées préparées pour célébrer ce jour. Les élèves de la 6 d/e, par exemple, ont participé à des ateliers d'arts et de théâtre avec d'autres élèves du même âge venus de la Ziehenschule et du Lycée Franҫais V. Hugo.

Eine großartige Gelegenheit bot sich fast 130 Schülerinnen und Schülern der E-Phase und der

9. Klassen am Mittwoch, dem 23. September 2015, als wir das französische Théâtre Anima in unserer Aula zu Gast hatten. "Molière oderDie Suppe des Mannes" lautete der Titel der einstündigen Darbietung, in der es um Liebe und Eifersucht ging, um Molières Theaterstücke, aber auch um sein Leben. YassineEc-Chargy(E-Phase) berichtet im Folgenden von dem Vormittag.

"Das Theaterstück über einen Teil der Lebensgeschichte des französischen Autors Molière hat mir recht gut gefallen.Die Geschichte war sehr interessant und es war abwechslungs-reich, da die im Stück vorkommenden Charaktere von nur zwei Darstellern verkörpert wurden. Das Stück war für alle Schüler gut verständlich, weil auf Deutsch und Französisch gesprochen wurde. Als gefragt wurde, wer auf die Bühne kommen will, um die im Stück verwendeten Masken anzuprobieren, habe ich mich gemeldet. Dann stand ich auf der Bühne und entdeckte eine neue Perspektive (siehe Bild).Alle Gesichter waren auf mich fixiert, als ich die Maske von Molière trug. Zum Schluss habe ich eine kleine Szene mit einem der Darsteller gespielt und dabei Späße gemacht."
 
Die erste Runde des Austausches fand vom 23.02. bis zum 28.02.15 statt. Am Montag, 23.02.15, gingen wir (die Französischschülerinnen und -schüler der 6. Klassen) mit unseren Eltern und unseren Französischlehrern alle zusammen zum Bahnhof, um unsere Gäste zu empfangen. Wir alle waren ziemlich aufgeregt und konnten es kaum erwarten, sie kennen zu lernen. Um 15.40 Uhr kam der Zug an. Anschließend gingen die französischen Schüler mit ihren Gastfamilien (also mit unseren Eltern und mit uns) nach Hause.
Am Dienstag trafen wir uns alle zusammen in der Schule. Zunächst gingen wir alle in die Liebig-Lounge. Dort begrüßte unsere Schulleiterin Frau Brieske unsere Gäste. Als Frau Brieske ihre Rede beendet hatte, gingen wir los. Wir machten am diesem Tag zwei Ausflüge. Wir waren im Zoo und im Experiminta. Beides hat sehr viel Spaß gemacht.
Am Mittwoch trafen wir uns wieder in der Schule. Die französischen Schüler machten eine Stadtführung, während wir normalen Unterricht hatten. Gegen Mittag kamen die Franzosen zurück und wir gingen alle zum gemeinsamen Mittagessen in die Mensa. Danach gab es eine kleine Pause und um 13.45 Uhr gingen wir mit unseren Gästen los. Wir machten einen Ausflug ins Senckenbergmuseum.
Dort hatten wir alle jeweils eine Stunde Zeit, um uns in Kleingruppen mit jeweils einem Lehrer umzuschauen. Nach dieser Stunde trafen wir uns wieder an einem vorher vereinbarten Treffpunkt. Danach gab es für alle Führungen in Kleingruppen. Um 16.00 Uhr war der Ausflug zu Ende und alle durften nach Hause gehen.
Am Donnerstag gingen die französischen Schüler zum Frankfurter Flughafen. Um 13.15 Uhr kamen sie zurück. Wir hatten alle Schulschluss und Zeit zur freien Verfügung. Am Freitag konnten die französischen Schüler in unseren Unterricht hineinschnuppern und am Nachmittag ab 17.00 Uhr fing die Abschiedsfeier an. Wir hatten viel Spaß und haben viel gelacht, getanzt und gesungen. ES WAR EINFACH NUR TOLL :)
Am Samstagmorgen mussten unsere Gäste wieder zurück nach Frankreich.Es gab ein paar Tränen, aber das war nicht so schlimm. Denn wie sagt man so schön - ,,Ce n'est qu'un au revoir !" Es gibt nämlich ein Wiedersehen im Mai. Dann fahren wir (die Französischschülerinnen und -schüler der 6. Klassen) nach Sarreguemines.
 
Maya Chudon, 6d

 

Im Rahmen des Projekts Bücherpaten e.V. besuchten am 12. Oktober 2014 vier SchülerInnen der Klasse 9b mit Ihrer Lehrerin Frau Kley die Frankfurter Buchmesse. Bei dieser Aktion werden am letzten Tag der Buchmesse Buchspenden zugunsten von Frankfurter Schulbibliotheken bei den ausstellenden Verlagen eingesammelt. Auch die Schulbibliothek der Liebigschule wird in diesem Jahr davon profitieren.

Vielen Dank nochmal an die SchülerInnen für ihren tollen Einsatz als Vertreter der Schule!

 

Im September 2016 kam ein Mitglied des American-German Business Club zu uns in den Englischunterricht, Mr Dennis Phillips. Er stellte den Wettbewerb des American German Business Club „Entrepreneurs of Tomorrow“ vor. In 5 monatlich stattfindenden Treffen, welche aus Vorträgen und Mentoring von Kennern des Faches bestehen, werden Schüler über die Entwicklung einer Geschäftsidee und das Erstellen eines Businessplans informiert. Diese Abendveranstaltungen finden im House of Finance statt.  Am Ende dieses Wettbewerbs soll ein bis zu 25 Seiten umfassender Businessplan eingereicht werden, der die Entwicklung einer eigenständig ausgedachten Geschäftsidee und deren Realisierung darlegt.