Liebigschule Frankfurt, Kollwitzstr. 3, 60488 Frankfurt, Tel.: 069 212 39479, Fax: 069 212 394 80, poststelle.liebigschule@stadt-frankfurt.de
Bildrechte: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge / Landesverband Hessen

Deutsch-belgischer Beitrag in der Paulskirche

„Nie wieder Krieg!“ Das ist das wiederkehrende Fazit, zu dem Schülerinnen und Schüler der Liebigschule und unserer Partnerschule, des Sint-Godelievecollege Gistel (Belgien) zum Volkstrauertag in der Paulskirche gekommen sind.

Gemeinsam waren wir eingeladen worden, die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am 16.11.2025 in der Frankfurter Paulskirche mitzugestalten. Zwischen Grußworten und Reden von Stadtrat Dr. Bernd Heidenreich und dem Hessischen Innenminister, Prof. Dr. Roman Poseck, stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Perspektiven auf die Kriege der Vergangenheit und die Konflikte der Gegenwart dar, teils auf Deutsch, teils auf Niederländisch, vereinzelt auch auf Englisch und Französisch – ein mehrsprachiges und europäisches Bekenntnis zum Frieden.

Der Hintergrund des Beitrags war der Schüleraustausch zwischen unseren beiden Schulen, der im März 2025 zum mittlerweile dritten Mal durchgeführt wurde. Unter dem Thema „What comes after conflict?“ hatte sich die Gruppe der Q-Phase sowohl in Westflandern als auch in Frankfurt ausführlich mit den beiden Weltkriegen, ihren Auswirkungen, aber auch ihrer Überwindung befasst. Auf diesen Erfahrungen aufbauend wurden die Beiträge für den Volkstrauertag verfasst. Ergänzt wurden diese durch Beiträge des Leistungskurses Geschichte der Q1. Sämtliche Beiträge im Wortlaut finden sich auch im Programmheft (hier geht es zum Link) zur Veranstaltung.

Besonders gefreut hat uns das Wiedersehen mit den belgischen Schülerinnen und Schülern, die extra für diesen Tag nach Frankfurt gekommen waren. Der nächste Schüleraustausch (für die aktuelle E-Phase) ist bereits in Planung und wird im März 2026 stattfinden.

Wir bedanken uns ganz besonders bei allen, die mit viel Herz und Intellekt an ihren Beiträgen gearbeitet haben; außerdem beim hessischen Landesverband des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Einladung zur Teilnahme an der Veranstaltung. Für freuen uns, dass auf diesem Weg die Eindrücke, Erfahrungen und Perspektiven der Schülerinnen und Schüler beider Schulen eine Bühne gefunden haben.

Unser Austauschprojekt wird kofinanziert durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union.

A. Classen

Bildrechte: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge / Landesverband Hessen

Grußwort der Schulleitung

Mehr aus der Europaschularbeit

Offcanvas-Menu