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Politik und Wirtschaft (POWI)

Das Fach "Politik und Wirtschaft" (POWI) wird von der 7.Klasse bis zum Abitur unterrichtet, wobei zwei hintereinander liegende Halbjahre der Qualifikationsphase in das Abitur eingebracht werden müssen. POWI hat verschiedene Schwerpunkte, zum einen den Schwerpunkt Politik mit der Einführung in ein Verständnis der Demokratie, Kennenlernen demokratischer Strukturen und Problemen auf allen Ebenen des Staates, ebenso auch die Kenntnis und Diskussion der Probleme sozialer Strukturen und Netze. Zum anderen hat es den Schwerpunkt Wirtschaft, der von privater Haushaltsführung bis zu internationalen Wirtschafts- und Finanzproblemen reicht. In Klasse 7 werden die kommunalen Strukturen, das private Umfeld und das private Wirtschaften untersucht, der Kontakt zum Stadtteil wird dabei gesucht. Klasse 8 hat zum einen den Schwerpunkt Justiz, Kriminalität (mit einem Gerichtsbesuch), zum anderen die unmittelbare Vorbereitung auf das Betriebspraktikum und das Thema: parlamentarische Demokratie und ihre Strukturen in der Bundesrepublik Deutschland. Klasse 9 hat im ersten Halbjahr Ökonomie als zentrales Thema, dabei wird besonders auf Kenntnisse zum Aufbau von Betrieben, das Funktionieren des Marktes und die Produktion in allen Sektoren der Wirtschaft Wert gelegt. Diese Kenntnisse und im Laufe der Schulzeit erlernte Schlüsselqualifikationen sollen dann in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum angewendet werden. Erste Anwendung ist die eigenständige Suche nach einem Praktikumsplatz, die dortige Arbeit und ein Praktikumsbericht, der auf eigenen Erfahrungen fußt und die von der Fachschaft vorgegebenen Kriterien einhält. Mit den drei besten Praktikumsberichten stellen wir uns jedes Jahr dem Wettbewerb von Gesamtmeitall: "Bester Praktikumsbericht". Im zweiten Halbjahr wird internationale Politik, besonders die Zusammenarbeit innerhalb der EU, berücksichtigt. Tagesfahrten nach Straßburg (europäisches Parlament), Besuch des Geldmuseums oder aktueller Ausstellungen runden das Gebiet ab.

In der Oberstufe werden die von den Lehrplänen und dem Zentralabitur vorgegebenen Inhalte durch das zweiwöchige Berufspraktikum in Stufe Q1, das auch als dreiwöchiges internationales Berufspraktikum in Grenoble abgeleistet werden darf, ergänzt. Die Schüler des internationalen Berufspraktikums fahren auch zu einer internationalen Berufsmesse nach Straßburg. Alle Schüler der Stufe Q1 bekommen Informationen über verschiedene Berufe in einer Berufsinformationswoche vor den Herbstferien. In dieser Woche stellen Firmenvertreter, Hochschulprofessoren und Beauftragte verschiedener Institutionen, sowie Mitglieder der Arbeitsagentur, eine Vielfalt von Berufen und Studiengängen aus der Region vor, deren Kenntnis den Berufshorizont der zukünftigen Abiturienten erweitern soll. Der bilinguale Unterricht für die Oberstufe hat den Schwerpunkt "Politik und Wirtschaft", d.h. dass die Schüler, die das Abibac anstreben von Stufe E1 bis Q4 in Politik und Wirtschaft auf Französisch unterrichtet werden. Seit einigen Jahren haben wir für interessierte Schüler das Projekt Business@school in der Oberstufe. Dies wird von Lehrern und Unternehmensvertretern betreut. Ziel ist es sich intensiver mit unternehmerischen Vorstellungen und Planungen zu beschäftigen.
 
 

Klasse 10f führt Online-Interviews mit Frankfurter Bundestagsabgeordneten

Wie erleben Sie das Verhältnis von Regierung und Opposition im Bundestag? Was halten Sie von Auslandseinsätzen der Bundeswehr? Brauchen wir auch für Frankfurt einen Mietendeckel? Folgen Sie immer dem Fraktionszwang oder stimmen Sie auch schon mal gegen die Linie der eigenen Partei? Hilft ein Lobbyregister gegen Korruption und Bereicherung von Abgeordneten? Was halten Sie von der Coronapolitik der Regierung? Und ist es eigentlich in Ordnung, dass alles stillsteht, aber der Profifußball rollt?

Menschenrechtswoche 2020

Die Liebigschule Europaschule in Frankfurt veranstaltete vom 07.12. - 11.12.2020 ihre traditionelle Menschenrechtswoche, die unter der Leitung von Herrn Karakuş und Frau Gühne von unseren Schülerinnen und Schülern organisiert und durchgeführt wurde.

Das Leitthema unserer diesjährigen Menschenrechtswoche lautete:

„Demokratie und Grundfreiheiten in Zeiten von Corona“

Inhalt der Menschenrechtswoche waren auch diesmal interessante Vorträge und Workshops sowie Podiumsdiskussionen, die u.a. die Verletzung der Meinungs- und Pressefreiheit zum Schwerpunkt hatten. Namhafte Politikerinnen und Politiker, NGOs und Verbände hatten in den letzten Jahren an diesen Diskussionen teilgenommen.

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